History

 

Im Juni 1996 unterzeichnete die damalige Bürgermeisterin von Berlin, Frau Dr. Christine Bergmann, der damalige Senator für Wirtschaft und Betriebe, Herr Elmar Pieroth, und der Bezirksbürgermeister von Berlin-Hellersdorf, Herr Dr. Uwe Klett, einen Aufruf zur Gründung einer Stiftung, die den Namen “Zukunft für Berlin” tragen sollte.

Schon damals vor zehn Jahren war abzusehen, dass das Land Berlin in große finanzielle Schwierigkeiten geraten würde und immer weniger Geld für die Förderung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung stellen würde.

Die Stiftung sollte Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen anregen, sich für Kinder und Jugendliche zu engagieren, sie sollte Geld sammeln, um Jugendeinrichtungen zu unterstützen.

Am 25. September 1997 war es dann soweit. Mit Unterstützung des Vereins “KIDS & Co g.e.V. " und "INITIATIVKREIS HELLERSDORF e.V." war es gelungen, Spenden in Höhe von 100.000 DM (51.129,16 €) zu sammeln und das nötige Stiftungskapital zusammenzutragen. Die Senatsverwaltung für Justiz (Stiftungsaufsicht) gab der Stiftungssatzung die Zustimmung und die Stiftung konnte nun offiziell Spenden einwerben

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1996

Arbeitsgespräch zur Stiftungsgründung am 15.11.1996

Teilnehmer: Herr Dr. Klett, Herr Dr. Paul, Frau Dr. Sobanski (Jugendstadträtin Hohenschönhausen),Frau Köhnke, Frau Märker, Herr Uelze

1. Vorstellung der Inititive durch Herrn Uelze, Frau Köhnke

2. DiskussionGrundsätzlich gab es Zustimmung zur Idee der Stiftungsgründung.

Heftige Kritik äußerten Frau Dr. Sobanski, Herr Dr. Kieke (telefonisch gegenüber Herr Dr. Klett) und teilweise Herr Dr. Klett zu folgendem Punkt:

Bezirke sollten im Vorfeld über die Initiative informiert und als Partner gewonnen werden. Wenn Investoren in den Bezirksämtern nachfragen, ob dort die Stiftungsinitiative bekannt ist, kann eine abschlägige Antwort auch schädlich für unser Anliegen sein

Festlegung:

Herr Dr. Paul informiert Herrn Stawinoga aus Hohenschönhausen;
Herr Dr. Klett spricht mit Herrn Dr. Kieke

Die Initiatoren nehmen ebenfalls Kontakte zu den Stadträten für Jugend bzw. Wirtschaft auf.

Vorschlag von Dr. Klett: Votum abfordern von Bezirken. Sie sollen ihre Gedanken äußern zum Stiftungsgeschäft und das Vorhaben unterstützen, sonst wird es für die Initiative schwierig.Dr. Paul wird in der BA-Sitzung unter dem Punkt Sonstiges über die Stiftungsgründung sprechen "Es ist eine politische Aufgabe, neue Finanzierungsmöglichkeiten für die Jugendarbeit zu finden"

Allen Jugendstadträten sollte eine gleichberechtigte inhaltliche Mitwirkung im Kuratorium ange-boten werden.

Unterstützungsaufruf aller drei Bezirke an die Firmen sollte das gemeinsame Ziel sein.

 

1997

Aktionstag zur Stiftungsgründung am 15.02.1997 im Spree-Center-Hellersdorf






1998

Benefizball 1998

 







 

1999

Stiftungsball 1999

 





 

2000

Vorstandstagung

 

Benefizkino

 

2001

Mondnacht im Chinesischen Garten am 13. Juli 2001

 







2002

2003

Erster Berliner Stiftungstag 2003

 




2004

Vorbereitung des Projektes Feriengestaltung für Kinder gemeinsam mit dem Kinderbüro Marzahn-Hellersdorf

 

2005

2006

2007

2008

2008 wurden 5 Projekte mit einer Gesamtsumme von 3.000,- €, unter anderem das Stadttheater Lichtenberg e.V., gefördert.

2009

2009 wurden 5 Projekte mit einer Gesamtsumme von 5.300,- €, unter anderem KIDS & CO e.V., gefördert.

2010

2010 wurden 6 Projekte mit einer Gesamtsumme von 3.800,- €, unter anderem der Feriensommer 2010 des Bündnisses für Kinder Marzahn/Hellersdorf, gefördert.

2011

2011 wurden 7 Projekte mit einer Gesamtsumme von 6.400,- €, unter anderem der Kinderzirkus CABUWAZI, gefördert.

2012

Marzahn-Hellersdorf. Politiker, Unternehmer und Vertreter von Vereinen haben das 15-jährige Jubiläum der Stiftung "Zukunft für Berlin" gefeiert. Sie unterstützte in den vergangenen 15 Jahren 115 Kinder- und Jugendprojekte mit rund 113 000 Euro.

Auf der Festveranstaltung im Gründerzeitmuseum Mahlsdorf betonte Bürgermeister Stefan Komoß (SPD): "Es war sicher ein ambitioniertes Vorhaben, eine Stiftung zu gründen." Er verwies darauf, dass die Stiftung eine große Verantwortung übernommen hat und dass es bemerkenswert sei, dass Bewohner des Bezirks die Idee aufgegriffen haben, "die Zukunft selbst zu gestalten."

Die Stiftung war am 25. September 1997 in Hellersdorf als überparteiliche Einrichtung gegründet worden, um Projekte für Kinder und Jugendliche in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg finanziell zu unterstützen.

Zu den Initiatoren gehörten Steffi Märker und Marlitt Köhnke vom damals größten Hellersdorfer Verein Kids & Co. Sie holten sich Landespolitiker wie Christine Bergmann (SPD), Elmar Pieroth (CDU) und den damaligen Bürgermeister von Hellersdorf Dr. Uwe Klett (Die Linke) ins Boot. Die Wirtschaft war mit dem Initiativkreis Hellersdorf vertreten.

"Die Stiftung sollte Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen anregen, sich für Kinder und Jugendliche zu engagieren und sie sollte Geld sammeln, um Jugendeinrichtungen zu unterstützen", erklärte Frank Uelze vom Kuratorium der Stiftung. Am Gründungstag war das nötige Stiftungskapital in Höhe von 100 000 Mark zusammen. Von den Zinsen wurden in den vergangenen Jahren Projekte wie der Plattenverband Marzahn, der Kinder- und Jugendzirkus Springling, die Umweltdetektive, die Naturschutzstation, die Musikschule oder die Arche unterstützt. Das wichtigste Projekt in den vergangenen Jahren war die Sommerferienaktion des Bündnisses für Kinder in Marzahn-Hellersdorf. In ihren Gründungszielen sieht sich die Stiftung durch die knappen Kassen des Landes Berlin für Kinder- und Jugendarbeit bestätigt. "Wir wussten schon damals, dass es immer weniger Geld wird", erklärte die Vorstandsvorsitzende und heutige SPD-Bezirksverordnete Marlitt Köhnke, "nur mit solchen Initiativen können wir noch einiges retten."

2013

2013 wurden 4 Projekte mit einer Gesamtsumme von 2.327,10 € gefördert. Erstmalig wurde der Stiftungspreis ausgereicht.

2014

2014 wurden 9 Projekte mit einer Gesamtsumme von 7.216,11 €, unter anderem der Feriensommer 2014 des Bündnisses für Kinder Marzahn/Hellersdorf, gefördert.

2015

2015 wurden 6 Projekte mit einer Gesamtsumme von 5.070,- €, unter anderem die Aktion Kinderkulturkarawane, gefördert.

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